cart-icon

Dein Warenkorb

empty-box

Dein Warenkorb sieht ziemlich leer aus

Gute Wahl - deine Produkte sind nun im Warenkorb
Kostenlose Lieferung
/5.00 basierend auf Bewertungen
100 Tage RĂĽckgaberecht
Kostenlose Lieferung | 100 Tage RĂĽckgaberecht
navigation MenĂĽ
cart-icon
Warenkorb
Rasierpinsel lieber aus Tierhaar oder Synthetikfasern? 🖌️ Rasierpinsel lieber aus Tierhaar oder Synthetikfasern? 🖌️

Rasierpinsel lieber aus Tierhaar oder Synthetikfasern? 🖌️

Häufig wird (auch von mir) die Bedeutung der Rasurvorbereitung unterstrichen. Im Rahmen der klassischen Rasur ist sie definitiv die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Rasieren. Dadurch kannst Du das volle Potenzial Deines Rasierhobels oder -messer ausschöpfen. Andernfalls sind gereizte Haut, Rasurbrand oder gar kleine Schnitte die unvermeidbare Folge. Damit die Vorbereitung zum Erfolg wird, ist neben einer hochwertigen Rasierseife oder -creme insbesondere der Rasierpinsel Dein wichtigster Begleiter – je nach Geschmack auch Dein Schönster.

Rasierpinsel gibt es in vielen Formen aus noch mehr Materialen zu kaufen. Der Griff wird zumeist aus Kunststoffen, Holz oder Metall gefertigt. Ein Rasierpinsel mit Holzgriff sollte lackiert sein, damit er durch die regelmäßige Reinigung mit Wasser nicht aufquillt. Der Haarbesatz besteht traditionell aus Tierhaaren, am häufigsten aus Dachshaar. Aber auch Schweineborsten und Rosshaar finden hier mit unter Verwendung. Auf die Frage nach veganen Rasierpinsel-Alternativen wurde mittlerweile auch eine Antwort gefunden: Synthetische Fasern. Doch wie schneiden diese gegen ihre „tierischen“ Konkurrenten ab?

Vergleich: Tierhaare oder Synthetikfasern?

Rasierpinsel sind in Europa seit über 250 Jahren ein bewährtes Mittel im Rasursektor. „Vom Aufkommen der Selbstrasur im 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts war das Aufschäumen von Rasierseife oder Rasiercreme mit einem Rasierpinsel ein fester Bestandteil der männlichen Nassrasur.“1 Durch die zunehmende Verbreitung von Systemrasierern und Rasierschaum aus der Dose geriet die klassische Rasur etwas in Vergessenheit. Seit einigen Jahren wird das Rasieren mit Rasierhobel oder Rasiermesser wieder beliebter. Wer sich mit dem Thema „klassische Rasur“ auseinandersetzt wird schnell feststellen, dass die Wahl des Rasierpinsels ein wichtiger Schritt ist auf dem Weg zur optimalen Rasur. Die Art des Haarbesatzes von Rasierpinseln ist dabei die wichtigste Komponente, über die Du Dir vor dem Kauf im Klaren sein solltest.

Wie anfangs erwähnt werden Rasierpinsel heutzutage am häufigsten aus Dachshaaren und Synthetikfasern hergestellt. Aber auch Schweineborsten und Rosshaar finden immer wieder Verwendung (teilweise auch eher in anderen Regionen der Welt). Allerdings haben sie im Vergleich zu Dachshaar und Synthetikfasern den entscheidenden Nachteil, dass sie weniger Wasser speichern. Rasierpinsel mit Schweineborstenbesatz sind zwar vergleichsweise am günstigsten, aber auch am härtesten. Empfindliche Haut kann dadurch leichter gereizt werden. Rasierpinsel aus Rosshaar sind in Deutschland kaum verbreitet und eher in muslimisch geprägten Ländern gefragt. Rosshaar ist weicher als Schweineborsten und günstiger als Dachshaar.

Rasierpinsel aus Dachshaaren: Stockhaar, Zupfhaar und Silberzupfhaar

Rasierpinsel aus Dachshaaren sind traditionell die am meisten verbreitete Variante. Diese werden in drei unterschiedlichen Qualitätsstufen verarbeitet: Stockhaar, Zupfhaar und Silberzupfhaar. Die verarbeiteten Dachshaare werden hauptsächlich in Asien „gewonnen“. Die Dachse werden hierbei, zumeist unter schlechtesten Bedingungen, in Dachsfarmen gehalten und werden für die Entnahme der Haare getötet. Aus Tierschutzsicht sind Rasierpinsel aus Dachshaar also nicht zu empfehlen.

Dachshaare werden in der Rasierindustrie weiterhin genutzt, da sie weich sind und gut Wasser speichern. Das Stockhaar stammt vom Unterfell des Dachses und wird am häufigsten für die Rasierpinsel-Produktion genutzt. Es ist die „härteste“ Dachshaaralternative und eher für unempfindliche Haut geeignet.

Das Zupfhaar ist quasi das Mittelklassesegment. Zupfhaar wird aus dem Rückenfell des Dachses gewonnen. Die Gewinnung ist deutlich schwieriger als beim Stockhaar, weswegen Rasierpinsel aus Zupfhaar vergleichsweise teuer sind. Sie sind weicher als die Stockhaar-Alternative, erfordern aber einen höheren Pflegeaufwand.  

Die höchste Qualitätsstufe ist Silberzupfhaar. Hierfür werden die Haare aus dem Halsbereich des Dachses entnommen. Silberzupfhaar ist äußerst weich und ist somit sehr gut für empfindliche Haut geeignet. Die lange Lebensdauer von Rasierpinseln mit Dachhaarbesatz steht im Einklang mit den teuren Anschaffungskosten.

Vegane Rasierpinsel aus Synthetikfasern

Neben dem wichtigen Tierschutzargument stehen Rasierpinsel aus Kunsthaar ihren tierischen Konkurrenten auch sonst in (fast) nichts mehr nach. Durch verbesserte Technologien in der Herstellung sind die genutzten Synthetikfasern häufig auch weich, haben eine lange Lebensdauer und nehmen gut Wasser auf. Hinzu kommt, dass sie zumeist auch preisgünstiger in der Anschaffung sind. Auch wirst Du bei dieser Art von Rasierpinsel nicht mit teils unangenehmen Fellgerüchen konfrontiert.

Fazit

Der Rasierpinsel ist ein wichtiger Bestandteil der klassischen Rasur. Entsprechend groß sollte auch die Sorgfalt beim Kauf ausfallen. Von einem qualitativ hochwertigen Pinsel wirst Du jahrelang profitieren können, also lohnt es sich Vergleiche zu ziehen und auch seine eigenen Ansprüche klar zu definieren. Insbesondere bei empfindlicherer Haut solltest Du lieber keinen Pinsel aus Schweineborsten kaufen.

Ob Du zu einem Rasierpinsel mit Tier- oder Synthetikfasern greifst, bleibt natürlich letzten Endes Dir überlassen. Hochwertige Produkte aus Synthetikfasern befinden sich mittlerweile auf Augenhöhe mit den tierischen Alternativen und haben den ethischen Vorteil, dass sie vegan fabriziert werden. Da dieses Argument eine wichtige Rolle für mich spielt, ziehe ich einen Rasierpinsel mit Kunsthaaren vor.

 

 

Quellen:

1 https://de.wikipedia.org/wiki/Rasierpinsel

Kommentare

Also ich habe bislang einen Dachshaarpinsel benĂĽtzt. Der ist nun auch in die Jahre gekommen. Aber einen deutlichen Unterschied konnte ich feststellen:
Der Kunsthaarpinsel hat eine deutlich höhere Kapillarwirkung. Es saugt Flüssigkeit und leider die Seife auf und gibt sich nicht mehr so gut ab. Wenn ich den Pinsel nach der Rasur auswringe habe ich mehr Rasierschaum im Pinsel als auf der Haut.
DafĂĽr haart er nicht, ist zwar straff aber nicht unangenehm hart.
Unter Tierwohl-Gesichtspunkten verwende ich gerne das Kunsthaar. Allerding sollte man auch das “Mikroplastik”-Problem nicht außer Acht lassen. Hat halt alles seine 2 Seiten.

Edgar Kuchelmeister

Ich bin schockiert. Das man Dachse tötet um Haare daraus zu gewinnen. Never ever Kauf Ich mir so einen Rasierpinsel

Frank Mouson

Hinterlasse ein Kommentar

Your email address will not be published. Sie werden freigeschaltet.

Entdecke noch mehr

Eine kurze Geschichte der Rasur 

Bei Störtebekker dreht sich alles um die klassische Rasur. Aber was genau ist eigentlich die klassische Rasur oder viel mehr: Wo kommt sie her? Der Mensch kennt die Kulturleistung Rasur seit Jahrzehntausenden. Sie wurde zu allen Zeiten und an allen Orten auf verschiedenste Weise ausgeführt - und ganz besonders wurde sie mit den verschiedensten Werkzeugen praktiziert. In diesem Beitrag wollen wir Dir einen kleinen Einstieg über die wichtigsten Stationen der Rasur-Geschichte geben - um Dir zu zeigen, wo die Tradition, an die wir mit Störtebekker anknüpfen wollen, eigentlich herkommt.

Rasierschaum, Rasierseife oder Rasiercreme? Das ist das beste fĂĽr Deine Rasur!

Manchmal ist es wirklich nicht einfach, die ganze Fülle an Bartpflege-Produkten zu durchsteigen und herauszufinden, was man wirklich braucht. Und selbst bei der Wahl des richtigen Produkts für die Rasur fragen sich viele, zu was sie denn nun greifen sollen. Einfacher und schneller Rasierschaum aus der Sprühdose? Ganz "oldschool" mit Rasierseife? Oder doch Rasiercreme? In diesem Beitrag wollen wir Dir zeigen, welche dieser Produkte mit positiven Eigenschaften glänzen können - und auf was Du lieber verzichten solltest!

Bartöl, Bartbalm und Rasieröl von Störtebekker - Alles über unsere neuen Pflege Dauerbrenner

Ende letzten Jahres erschienen nach intensiver Entwicklungszeit gleich drei eigene Pflegeprodukte von uns: Bartöl, Bartbalm und Rasieröl. Das Feedback, das wir bisher von Euch erhalten haben, ist überwältigend positiv. Dafür wollen wir Euch an dieser Stelle erst einmal herzlich danken! 
Wähle Dein Produkt
X

Rasierhobel Schwarz

Rasierhobel Schwarz Variante: Lederetui Schwarz

Rasierhobel Schwarz Variante: Lederetui Café

Rasierhobel Silber

Rasierhobel Silber Variante: Lederetui Café

Rasierhobel Silber Variante: Lederetui Schwarz

Rasierhobel Rosé - Gold

Rasierhobel Rosé - Gold Variante: Lederetui Café

Rasierhobel Rosé - Gold Variante: Lederetui Schwarz

Rasiermesser mit Holzgriff


Aufpreis +5€

Rasiermesser mit Holzgriff Variante: Lederetui Schwarz

Rasiermesser mit Holzgriff Variante: Lederetui Café

Rasiermesser Schwarz

Rasiermesser Schwarz Variante: Lederetui Schwarz

Rasiermesser Schwarz Variante: Lederetui Café

Rasiermesser Silber

Rasiermesser Silber Variante: Lederetui Schwarz

Ausverkauft

Rasiermesser Silber Variante: Lederetui Café

Ausverkauft

Premium Rasierhobel Solingen - Walnuss


Aufpreis +20€

Premium Rasierhobel Solingen - Stahl


Aufpreis +20€

Rasierseife Sandelholz

Rasierseife Sandelholz Variante: Rasierseife Sandelholz

Rasierseife Kokos

Rasierseife Kokos Variante: Rasierseife Kokosnuss

Rasierseife Fresh Mint

Rasierseife Fresh Mint Variante: Rasierseife Fresh Mint

Rasierseife Aloe Vera

Rasierseife Aloe Vera Variante: Rasierseife Aloe Vera