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Die 5 häufigsten Fehler bei der klassischen Rasur (und wie du sie verhinderst) ⚠️ Die 5 häufigsten Fehler bei der klassischen Rasur (und wie du sie verhinderst) ⚠️

Die 5 häufigsten Fehler bei der klassischen Rasur (und wie du sie verhinderst) ⚠️

Die klassische Rasur mit dem Messer oder dem Hobel ist bei der richtigen Anwendung sehr befriedigend und gründlich. Grobe Schnitzer im Prozess verzeiht sie dir allerdings selten. Oft sind die Konsequenzen schlechte Rasurergebnisse, Hautirritationen oder gar kleine, blutende Schnitte in der Haut. Um dir einen Überblick zu verschaffen, was vor, während und nach der klassischen Rasur schief laufen kann, habe ich häufig auftretende Probleme identifiziert und gebe dir Hilfestellungen, um diese zu umgehen.

Damit deine Rasur in jeder Hinsicht zum Erfolg wird, solltest du während allen Abschnitten der Rasur auf der Hut sein. In anderen Worten: Antizipiere und vermeide mögliche Fehlerquellen. Je größer dein Wissensschatz über alle Facetten der klassischen Rasur mit dem Messer oder Hobel, desto größer deine Chance auf ein erfolgreiches und zufriedenstellendes Ergebnis.

 

Fehler bei der Vorbereitung der klassischen Rasur

Dass die Vorbereitung das sogenannte A&O ist, trifft auch bei der klassischen Rasur zu. Mit einer hastigen Vorbereitung kommst du zwangsweise zum falschen Ziel. Nimm dir die Zeit, um die einzelnen Schritte vor der Rasur gewissenhaft auszuführen. Das Aufweichen deines Bartes und das Öffnen der Poren in deinem Gesicht wird dabei häufig außer Acht gelassen. Für eine sanfte Rasur ist dies jedoch ein elementarer Bestandteil. Wringe hierzu ein, mit heißem Wasser getränktes, Tuch aus und lege dies auf dein Gesicht. Lasse das Tuch dort 2 Minuten liegen und wiederhole die Prozedur.

Bereits bei der Wahl des Equipments kannst du dir einige Steine in den Weg legen. Mit minderwertigem Rasierschaum, zumeist aus der Dose, stellst du deine Haut auf eine harte Probe. Der günstige Einkaufspreis erklärt sich auf der Zutatenliste, welche nicht aus natürlichen Inhaltsstoffen zusammengesetzt wird. Die eingesetzte Chemie erhöht das Risiko von Hautreaktionen und -irritationen. Investiere lieber etwas mehr Geld und kaufe dir Rasierseife und einen Rasierpinsel. Das Aufschlagen des Schaums benötigt zwar etwas Übung, aber deine Haut wird es dir danken. Achte beim Aufschlagen darauf, dass der Schaum eine Konsistenz wie steife Sahne bekommt. Damit der Schaum das volle Potenzial ausschöpfen kann, solltest du ihn bis zu 3 Minuten einwirken lassen bevor du mit Rasur beginnst.

 

Fehler während der klassischen Rasur

Insbesondere während der Rasur kannst du in viele Fettnäpfchen treten, die häufig schmerzhaft enden. Mögliche Fehlerquellen während der Rasur sind stumpfe Klingen, die Rasurrichtung und eine falsch angesetzte Klinge.

Stumpfe Klinge reißen deine Haare eher aus und rasieren sie nicht. Zudem läufst du Gefahr dich zu schneiden, da sie nicht mehr so ebenmäßig über die Haut gleiten wie es geplant ist. Ein Rasiermesser mit fester Klinge muss daher vor jeder Rasur mit einem Abziehriemen abgeledert werden. Bei Shavettes (Rasiermesser mit Wechselklingen) und Rasierhobeln müssen die Klingen regelmäßig ausgetauscht werden. Bei einer guten Rasurvorbereitung halten die einzelnen Klingen mit unter bis zu 8 Rasuren bevor sie getauscht werden müssen. Solltest du dich doch einmal schneiden, empfehle ich dir die Nutzung eines Alaunsteins. Dieser wirkt antiseptisch und beruhigt deine Haut effektiv.

Bei den meisten Rasurstilen wird dazu geraten immer mit dem Strich zu rasieren. Insbesondere als Heranwachsender wird einem diese Regel als „heilig“ mit auf den Weg gegeben. Dies ist bei der klassischen Rasur aber nur die halbe Wahrheit. Der erste Durchgang sollte in der Tat in Wuchsrichtung, also mit dem Strich, rasiert werden. Pro Stelle solltest du nur einen Zug machen. Anschließend trägst du erneut Rasierschaum auf und rasierst nun quer zum Strich – immer einen Zug pro Stelle. Bei Bedarf folgt dann ein dritter Durchgang. Nach erneutem Schaum auftragen, rasierst du dich gegen den Strich, um auch die letzten Haarreste zu erwischen.

Vorsicht ist ebenfalls beim Ansetzen der Klinge geboten - insbesondere wenn du dich mit dem Rasiermesser rasierst. Setze das Messer oder den Hobel in etwa in einem 30-Grad-Winkel an der Haut an. Für Beginner empfiehlt es sich mit glatten Gesichtszonen zu beginnen, um ein erstes Gefühl für das Messer oder den Hobel zu entwickeln. Wenn du die Klinge zu flach ansetzt, kann es die Haare ausreißen. Im Gegensatz dazu steigert sich die Gefahr, dass du dir in die Haut schneidest bei einer zu steil angesetzten Klinge.

 

Fehler nach der klassischen Rasur

Häufig wird vergessen, dass auch die Pflege nach der Rasur ein wichtiger Bestandteil des ganzen Prozesses ist. Nachdem du sämtliche Rasurrückstände aus deinem Gesicht entfernt hast, ist deine Haut an der Reihe. Jede Rasur strapaziert diese nämlich. Auch erfolgreich ausgeführte Rasuren schützen nicht vor der Pflege deiner Haut. Um sie mit der notwendigen Feuchtigkeit zu versorgen, empfehle ich dir ein Aftershave-Produkt, welches deinem Hauttyp angepasst ist und somit deinen Bedürfnissen gerecht wird.

 

Fazit

Respekt vor dem Umgang mit zum Teil freistehenden Rasierklingen ist angebracht. Angst oder Sorge solltest du vor der klassischen Rasur aber nicht haben, denn viele mögliche Fehler sind mit ein wenig Know-how einfach zu umgehen. Wenn du, zusätzlich zu den oben genannten Tipps, Sorgfalt walten lässt, bist du bestens gewappnet zum Rasiermesser oder Rasierhobel zu greifen. 

Mit ein wenig Glück lernst du nun aus Fehlern, die du persönlich nie begehen wirst - viel Spaß bei deiner Rasur! 😉

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