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Eine kurze Geschichte der Rasur 

Eine kurze Geschichte der Rasur 

 

Bei Störtebekker dreht sich alles um die klassische Rasur. Aber was genau ist eigentlich die klassische Rasur oder viel mehr: Wo kommt sie her? Der Mensch kennt die Rasur seit Jahrzehntausenden. Sie wurde zu allen Zeiten und an allen Orten auf verschiedenste Weise ausgeführt - und ganz besonders wurde sie mit den unterschiedlichsten Werkzeugen praktiziert. In diesem Beitrag wollen wir Dir einen kleinen Einstieg über die wichtigsten Stationen der Rasur-Geschichte geben - um Dir zu zeigen, wo die Tradition herkommt, an die wir mit Störtebekker anknüpfen wollen.

 

Stammes- und Urkulturen - die Anfänge der Rasur

 

Durch archäologische Funde und den Kontakt zu heute noch ursprünglich lebenden Stämmen ist bekannt, dass der Mensch bereits in seiner Urgeschichte begann, seine Körper- und Gesichtsbehaarung zu entfernen. Vor über 20.000 Jahren waren es aber natürlich noch völlig andere Gadgets, die hierfür herhalten mussten. So benutzten die Männer vieler Stämme beispielsweise einfach zwei Muscheln, um sich die Haare mir nichts dir nichts aus der Gesichtshaut zu zupfen. Andere brannten sich das Barthaar direkt ab. Funde geschärfter Feuersteine und Raubtierzähne lassen aber auch darauf schließen, dass hier erste Vorformen von Rasiermessern erfunden wurden.

 

Ob sich die Menschen von Urstämmen aus rein funktionalen Gründen rasierten oder bereits aus ästhetischen, ist nicht ganz klar. Einige Forscher vermuten beispielsweise, dass sich viele Männer in der Eiszeit ihrer Gesichtspracht entledigten, um das Einfrieren der Haare zu verhindern. Aus Zeugnissen der Kolonialherren Amerikas ist dagegen überliefert, dass sie auf Stammesangehörige trafen, die ihre gesamte Körperbehaarung entfernten - ein deutliches Indiz dafür, dass es hier bei der Rasur schon einen ästhetischen Hintergrund gab.

 

 

Rasur in der Antike - Beginn der ästhetischen Haarentfernung 

 

Spätestens kam die ästhetische Rasur aber mit der frühen Zivilisationsbildung in die Welt. Schon ab 10.000 v. Chr. rasierten sich einige Ägypter zunächst mit einfachen Schabern aus Kupfer. Angehörige der adligen Schicht griffen später sogar auf welche aus Gold zurück. Je nach Herrscher-Dynastie und Klassen-Zugehörigkeit waren andere Rasur-Vorgaben in Mode - bei Priestern galt es oft als Vorschrift, den Bart vollständig abzurasieren. Außerdem benutzten schon die Ägypter pflegende Naturprodukte wie Mandelöl oder Zedernöl, womit sich eine Traditionslinie unserer heutigen Pflegeprodukte bis zu ihnen ziehen lässt.

 

Auch die späteren antiken Hochkulturen hatten ihre jeweils ganz eigenen Rasiergeräte. Die Römer benutzten wohl weitestgehend geschärften Bimsstein. Andere Völker wie die Griechen und die Makedonier benutzten ab 3000 v. Chr. Werkzeuge aus einfachen Metalllegierungen. Makedonier-König Alexander der Große soll seinen Soldaten ein striktes Bartverbot erteilt haben, damit ihnen im Kampf nicht daran gezogen werden konnte. Ab der Bronzezeit (ca. 2200 - 800 v. Chr.) verbreiteten sich schließlich die ersten feststehenden Rasiermesser aus Bronze, die in ihrer Form mit den heutigen Rasiermessern annähernd vergleichbar sind.

 

 

Von der frühen Neuzeit bis zur modernen Rasur

 

Nach heutigem Stand der Forschung brachte das Mittelalter - zumindest in unseren Breiten - keine weiteren Entwicklungen in Sachen Rasur-Werkzeugen hervor. Mit der beginnenden Neuzeit kam dann aber mit dem einklappbaren Rasiermesser ein großer Innovations-Schritt, der Rasiermesser sicherer und transportierbarer machte. Ganz besonders das Englische Sheffield wurde ab dem 17. Jahrhundert europaweit bekannt für seine qualitativ hochwertigen Klapprasiermesser. In Europa und im nah-mittelöstlichen Raum verbreitete sich die Kunst der Barbiere, die mit ihren Produkten, die nicht jedermann im Haushalt hatte, stark nachgefragt wurden. 

 

Mit dem beginnenden 20. Jahrhundert erfolgte dann aber eine deutliche Wende zur einfachen und schnellen Selbst-Rasur. 1901 stellte der legendäre amerikanische Erfinder King C. Gillette den modernen Rasierhobel bzw. den Sicherheitsrasierer her, bei dem die Klingen nicht nachgeschärft, sondern nach wenigen Rasur-Einheiten ausgewechselt werden. Von den Soldaten des ersten Weltkriegs - die durch die saubere Rasur ihre Gasmasken luftdicht aufsetzen konnten - bis zu den Männern unserer Zeit ist die Anwendung des Hobels, der mit seiner nur leicht herausstehenden Klinge gegenüber dem Rasiermesser einen deutlichen Schnitt-Schutz bietet, die beliebteste Form der Rasur. Im Laufe der Zeit wurde der ursprüngliche Rasierhobel, der mit einer doppelseitigen Stahlklinge ausgestattet war, zu den heutigen Systemrasierern weiterentwickelt. Diese vereinen mittlerweile bis zu 5 Klingen in einem Rasierkopf.

 

Rasur heute - moderne Schnelllebigkeit oder "back to the roots"?

 

Heutzutage dominieren in Sachen Rasur klar die in Massenproduktion gefertigten Artikel, die Schnelligkeit und Einfachheit versprechen. So sind es die vielen verschiedenen Systemrasierer, zu denen die meisten Männer morgens im Badezimmer greifen. Aber wie in so vielen Bereichen setzt sich auch hier mehr und mehr die Erkenntnis durch, dass der moderne Weg des geringsten Widerstands nicht immer der beste ist. Neuzeitliche Systemrasierer sind in ihrer  Benutzung auf Dauer sehr teuer, extrem unökologisch und am wichtigsten: Sie erzielen einfach nicht das optimale Rasurergebnis.

 

Mit dem klassischen Rasierhobel, dem Rasiermesser, mit Rasierpinsel und Rasierseife und dem weiteren Zubehör der klassischen Rasur brauchst Du mehr Zeit und Geduld. Aber es lohnt sich. Mit qualitativ hochwertigen Produkten dieser Art erzielst Du die sauberste Rasur, die überhaupt möglich ist und vermeidest unangenehme und unschöne Reizungen Deiner Haut. Du erlebst Deine Rasur als bewusste Praxis, in die Du eintauchst; als meditative Routine, statt als etwas, dass Du möglichst schnell hinter Dich bringen musst. Zudem tust Du langfristig gesehen etwas für Deinen Geldbeutel und die Umwelt. 



Seit wann bist Du schon ein Fan der klassischen Rasur mit Rasierhobel und/oder Rasiermesser?

 

 

Kommentare

Ich habe viele Jahre in den Tropen gelebt und gearbeitet. Ich war mit Elektrorasierern unzufrieden, da eine leicht schwitzende Haut keine saubere Rasur möglicht machte. Ich rasiere mich nass seit etwa 35 Jahren oder so. Ich genieße diese paar Minuten, die meine Rasur dauert, den Duft der Seife und die Reinheit, die noch lange anhält. Übrigens nutze ich täglich einen alten Emailbecher mit Hänkel für das heiße Wasser. Er begleitete mich schon seit den 90iger Jahren auf meinen Segelreisen um das Kap Horn und nach Grönland.

Fritz Goldenbaum

Hallo, ich nutze seit ca. einem Jahr einen Rasierhobel und bin begeistert.

Thomas

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