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Selbst ist der Mann - So bringst Du Deinen Bart in Form! Selbst ist der Mann - So bringst Du Deinen Bart in Form!

Selbst ist der Mann - So bringst Du Deinen Bart in Form!

Du kennst es: Hat Dein Bart vor nicht allzu langer Zeit noch bis aufs letzte Haar auf den Punkt gesessen, fängt er jetzt, wenige Tage später, wieder an, ein Eigenleben zu entwickeln: Die Konturen verschwimmen, einzelne Barthaare beginnen, aus der Reihe zu tanzen, unterschiedliche Stellen Deines Bartes sind schon wieder länger, als andere und Dein Schnurrbart macht sich daran, die Grenze zur Oberlippe hinter sich zu lassen. Es ist also Zeit, Deinen Bart wieder in Form zu bringen.

 

Do it yourself Bärte - selbst ist der Mann

Natürlich lässt sich dies vom Barbier Deines Vertrauens ziemlich gut und ohne eigenes Zutun erledigen. Gegen regelmäßige Besuche beim Profi ist an sich rein gar nichts einzuwenden. Aber in kurzen Abständen immer wieder beim Friseur aufzuwarten, nimmt Zeit und Geld in Anspruch - und macht unflexibel. Deswegen empfehlen wir Dir, das Bearbeiten Deiner Bartpracht zu einer Deiner eigenen Fähigkeiten zu machen. Neben der Zeit-und Geldersparnis wirst Du hierdurch vor allem unabhängiger. Außerdem kannst Du Deinen Bart mit noch etwas mehr Stolz tragen, wenn er Deiner eigenen Klinge entsprungen ist.

Damit Dir das Bart-in-Form-Bringen bestmöglich gelingt, geben wir Dir hier eine Anleitung über die notwendigen Schritte einer optimalen Vorgehensweise, die Feinheiten, auf die Du achten solltest und alles, was es sonst noch zu wissen gibt. Und denke daran: Falls beim eigenen Ausprobieren das Ergebnis anfangs nicht hundertprozentig so ist, wie es sein soll, ist das kein Weltuntergang. Wie bei allem anderen gilt auch beim Bart-in-Form-bringen: Übung macht den Meister.

 

Den Bart in Form bringen - Die Werkzeuge

Ohne das richtige Werkzeug geht natürlich nichts. Hier stellt sich die Frage, welche Hilfsmittel es grundsätzlich braucht. Je nachdem, was für eine Bartform Du trägst und wie "professionell" Deine Arbeit werden soll, sind mehr oder weniger Utensilien nötig. Allgemein lässt sich sagen: Zum Standard-Repertoire der Bart-Bearbeitung gehören Barttrimmer, Bartschere, Rasierhobel oder Rasiermesser, Bartkamm und Rasieröl.

 

Die Vorbereitung - Bartpflege

Bevor Du mit dem eigentlichen Akt beginnen kannst, braucht es selbstverständlich ein Vorspiel - die Bartpflege. Denn hier wird der Grundstein dafür gelegt, den Bart später optimal bearbeiten zu können. Nur schnell die Klinge anzusetzen und den Bart in wenigen Augenblicken in Form zu bringen, ist die falsche Herangehensweise. Wie bei allem, was gut werden soll, solltest Du Zeit mitbringen. Sieh die Bart-Bearbeitung als regelmäßiges Ritual an, dem Du liebevoll und geduldig nachkommst.

Den Bart waschen und trocknen

Nicht wegzudenkendes Element der vorbereitenden Bartpflege ist, ihn gründlich zu waschen. Denn hierdurch befreist Du Deinen Bart von Verschmutzungen und abgestorbenen Hautschuppen, die Du bei der Rasur nicht gebrauchen kannst. Warmes Wasser tut hier bereits einen guten Dienst. Wir empfehlen Dir allerdings, alle paar „Waschgänge“ ein Bartshampoo zu benutzen, da Wasser irgendwann, ebenso wie bei den Haaren auf dem Kopf, an seine Grenzen kommt.

Hiernach solltest Du Deinen Bart vollständig trocknen, da nasses Barthaar nicht die idealen Eigenschaften besitzt, um es zu bearbeiten. Nimm hierfür ein frisches Handtuch zur Hand, mit dem du tupfend vorgehst. Da Barthaare sehr empfindlich sind, sollte Rubbeln oder gar Föhnen möglichst vermieden werden; gerade die Spitzen der Barthaare werden hierdurch nämlich in Mitleidenschaft gezogen und es bildet sich Spliss. Fall es ausnahmsweise einmal schnell gehen muss und Du um das Föhnen nicht umherkommst, stelle höchstens eine mittlere Temperatur ein.

Den Bart kämmen

Nun sind Deine Barthaare fast bereit. Im letzten Bartpflege-Schritt bringst Du die noch etwas ungeordneten bzw. verwuschelten Barthaare in die optimale Bearbeitungsposition, indem Du sie glatt nach unten kämmst. Hierdurch löst Du Verknotungen oder sogar Verfilzungen Deiner Haare auf - beides kannst Du bei der Rasur überhaupt nicht gebrauchen. Wenn Du noch keinen Bartkamm besitzt, solltest Du unbedingt über den Kauf eines solchen nachdenken. Er ist nicht nur essentiell für die Bart-Bearbeitung, sondern sorgt auch ansonsten für den optimal gepflegten Look Deines Bartes. Schau Dir gerne in unserem Shop den Störtebekker-Bartkamm an - wir legen ihn Dir natürlich schwer ans Herz.

 

Der Hauptteil - den Bart in Form bringen

Nach der Haarpflege Deiner Gesichts-Pracht kann es mit dem eigentlichen Akt der Bearbeitung des Bartes losgehen.

Der Vollbart

Die Bartform des Vollbarts ist die Königsdisziplin. In regelmäßigen Abständen solltest Du ihn wieder in Form bringen. Denn etwa durch ungleichen Bartwuchs der Barthaare oder Spliss-Bildung kann er schnell ungepflegt aussehen.

Schritt 1 Vollbart: Den Bart trimmen

Zunächst muss der Bart auf die Länge gebracht werden, die er eigentlich haben soll. Je nachdem, wie lang Du ihn wachsen lassen hast, bieten sich hierfür verschiedene Herangehensweisen. Wenn der Bart nur geringfügig gewachsen ist, musst Du vielleicht nur einzelne Haare entfernen, die aus der Reihe tanzen. Diese entfernst Du am allerbesten mit einer scharfen Bartschere.

Ist der Bart schon deutlich länger geworden als seine Urpsrungsform, wird das Bart-Trimmen etwas mehr Arbeit - denn dann muss seine gesamte Länge angepasst werden. Hierfür wird klassischerweise der elektrische Trimmer verwendet. Mit ihm stellst Du die von Dir gewünschte Schnittlänge ein und legst los. Wenn Du Dir nicht ganz sicher bist, wie lang Dein Vollbart sein soll, stellst Du zunächst eine höhere Stufe ein - im Nachhinein kannst Du immer noch kürzer gehen; aber was erst einmal weg ist, ist weg. Arbeite Dich von den gröberen Stellen vor zu den feineren und passe die gesamte Länge Deines Bartes an - auch am Kinn und am Hals. Den Schnäuzer lässt Du in diesem Arbeitsschritt aus - er ist danach gesondern an der Reihe.

Die Einfachheit des Barttrimmers birgt aber auch einen Nachteil: Seine Klingen gehen extrem unsanft mit den empfindlichen Haaren um - sie zerschreddern diese eher, als sie abzuschneiden. Hierdurch wir die Spliss-Bildung gefördert. Viele echte Profis schwören daher auf eine Schere für den Bart, die mit ihrem glatten Schnitt der Gesundheit der feinen Haare zuträglicher ist. Und spätestens, wenn Du Deinen Vollbart einmal lange wachsen lassen hast, reicht der Bartschneider allein nicht aus - und die Schere muss ran. Hier brauchst Du natürlich wesentlich mehr Genauigkeit, als mit dem Trimmer. 

Tipp: Finde beim Bart-Trimmen heraus, ob es für Dich besser passt, gegen den Strich zu rasieren, oder mit ihm. Viele Männer schwören darauf, gegen den Strich zu rasieren. Tendenziell empfiehlt sich aber, mit dem Strich zu gehen, wenn Du stark zu Hautreizungen nach dem Rasieren neigst, da diese so eher vermieden werden.

Schritt 2 Vollbart: Koteletten trimmen

Um Deine Kotelleten in Form zu bringen, kämmst Du sie gegen die Wuchsrichtung und richtest sie so auf. Hiernach trimmst Du sie - ebenfalls gegen die Wuchsrichtung. Taste Dich mit der Länge der Koteletten langsam vor: Wähle zunächst eine längere Einstellung und gehe Schritt für Schritt nach unten. So kann es nicht passieren, dass Du ausversehen zu viel Länge abnimmst. Stelle einen fließenden Übergang zwischen Bart und Kopfhaar her und achte darauf, dass die moderne Kotelette - wenn Du sie konventionell halten willst - eine Breite von 3 cm nicht überschreitet. Welche Breite bei Dir am besten aussieht, findest Du natürlich nur durch Ausprobieren heraus.

Schritt 3 Vollbart: Schnäuzer stutzen

Das A und O für einen gelungenen Schnäuzer ist das Volumen - achte darauf, ihm hiervon nicht zu viel wegzunehmen. Auch beim Oberlippenbart ist es also ratsam, sich schrittweise vorzuarbeiten. Kämme die Haare des Schnäuzers nach unten und stutze sie mit dem Trimmer gegen die Wuchsrichtung. Solltest Du nur einen Schnäuzer tragen, kannst Du diesen Schritt selbstverständlich isoliert betrachten.

Schritt 4 Vollbart: Konturen ziehen

Im letzten Schritt geht es an die Konturen. Steche Deine Bartgrenzen an Hals und Wangen mit dem Bartschneider ab. Die sauberste Rasur gelingt Dir dann aber nicht mit einem klassischen Rasierer, sondern mit Profi-Werkzeug: Dem Rasierhobel oder dem Rasiermesser. Nur mit ihnen gelingen die klarsten Kanten. Hierfür trägst Du auf die entsprechenden Stellen Rasierschaum oder noch besser: Rasieröl auf. Mit Hilfe des Öls bleiben die Konturengrenzen sichtbar und es kann Dir nicht passieren, dass Du Dich ver-rasierst. Solltet Du zu gereizter Haut neigen, empfiehlt sich nach der Rasur ein Aftershave oder ein Bartöl mit beruhigender Wirkung für die Haut.

Tipp: Solltest Du unsicher sein, wie Du die Konturen an Wangen und Hals am besten ziehen solltest, um den am besten zu dir passenden Look herzustellen, kannst du neben dem Selbst-Ausprobieren die Grundform von Deinem Bart auch vom Barber ziehen lassen und Dich einfach immer an diese halten.

Drei-Tage-Bart und Sechs-Tage-Bart

Bist Du einer der Männer, die Träger eines Drei-Tage-Bartes sind, musst du zwar häufiger ran - Du hast es mit der Bearbeitung aber deutlich einfacher, als mit einem Vollbart. Mit dem Barttrimmer stellst du eine Stufe zwischen 1 und 3 Millimetern ein und stutzt Deine gesamte Gesichtsbehaarung auf diese Länge. Beim Trimmen kurzer Haare ist eher empfohlen, gegen die Wuchsrichtung zu rasieren. Was die Konturen angeht, kannst Du Dich am obigen Schritt 4 orientieren.

Und auch hier: Probiere durch sukzessives verringern der Schnittlängen, was Dir für Deinen Drei-Tage-Bart am besten gefällt. Falls Dir der 3-Tage-Bart grundsätzlich etwas zu kurz ist, kannst Du natürlich auch mit einer größeren Einstellung in den Bereich eines 6-Tage-Bartes gehen. Dieser ist im Gegensatz zum 3-Tage-Bart der fülligere der beiden Bart-Styles.

 

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